Beton-Eisen-Erde-Treffen im RuhrPOTT - Glück Auf ! BGVR Bergbau- und Grubenarchaeologischer Verein Ruhr e.V.
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Beton-Eisen-Erde-Treffen im RuhrPOTT



Herzlich Willkommen beim regionalen Treffen der Altbergbauforscher, Bunkerforscher, Freunde der Industrieruinen, Montanhistoriker, U-Verlagerungsforscher, Speläologen und Experten des Luftschutzes.

Oder etwas direkter, ruhrpotttypischer:

Glück Auf im Pott ihr Schwarzbefahrer*, Bunkerbekloppten, Ruinenschleicher, Bücherwürmer, U-V´s, Höfos und Assela pictor (cumÄ.)

Ihr seid alle herzlich willkommen und hiermit eingeladen zum "Ruhrpott-Treffen"

Ziel der Veranstaltung ist das gegenseitige Kennenlernen, der Erfahrungsaustausch oder einfach ein gemütliches Beisammensein. für das leibliche Wohl ist gesorgt.

*Der Begriff ist natürlich eine Erfindung und rechtlich haltlos!


Als Termin steht

30.August 2014

fest.

Beginn ab

16:00 Uhr

Ende offen

 


 

Grillwürste werden gestellt. Bier und andere Getränke gibt´s zum Selbstkostenpreis.

Damit die benötigte Menge an Grillwürsten und Getränken besorgt werden kann, bitten wir auch hier um eine kurze Nachricht unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Wer will oder muss, kann auf dem Gelände zelten. WC und Dusche sind vorhanden.

 


Auch in diesem Jahr werden wieder Vorträge gehalten und Fotos gezeigt. Wer sich mit einem Vortrag oder einer Fotopräsentation beteiligen möchte, Beamer und PC stehen zur Verfügung. Wir bitten aber, wenn es geht, um kurze Nachricht unter: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

WIR SEHEN UNS IN MARL!!!

 

Wer ist dabei?

 


Eine Initiative des

BGVR

 

Erfahrungsgemäß treffen sich Mitglieder aus Foren der Zielgruppe.

U.a.:

 

untertage-übertage.de

portaforum.de

unterirdisch-forum.de

luftschutzbunker-forum.de

schatzsucher.de

untertage.com

 

 

 

Adresse:

45770 Marl

Porschestraße 10

Die Ankunft:

 

 

 

 

Schlechtwetter-Gebäude:

 

 

 

Liegewiese  / Zeltplatz :

 

 

Partyzone auch bei schlechtem Wetter:

 


 

Essensbereich :

 

 

Vortragsprogramm :

Der Vortragssaal:

Die Internetzugänge:

 

 




 

Anmeldung zum BEETPOTT erbeten !!

Warum denn anmelden? Nun ja es erleichert die Planung hinsichtlich der Verpflegung für das leibliche Wohl und der Stuhlgestellung für den Vortragssaal.

Dieses Jahr geht das ganz einfach über das Kontaktformular auf dieser Webseite:

http://www.bgvr.org/kontakt

oder wie immer per Email an einen Mitarbeiter vom Beetpott den Ihr persönlich kennt oder an unsere Sammel email : Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

 

… ist und war für die Industriegeschichte einer der bedeutsamsten Regionen Europas.

Der frühe Bergbau begann hier in dem 15 Jht. und erreichte seine Blütezeit in den Jahren nach Beginn der industriellen Revolution. Einhergehend mit dem Ruhrbbergbau entwickelte sich die Stahl-, Eisen und Hüttenindustrie und wurde um 1900 zu einer der wichtigsten Montanregionen Europas. Von dieser herausragenden Stellung "profitierte" diese Region in den folgenden Jahrzehnten.


Im Ersten Weltkrieg konnte das Ruhrgebiet noch ohne Einschränkungen weiter
produzieren, während der Ruhrbesetzung, 1923, übte man sich im - erfolglosen -"passiven Widerstand".

Während der NS-Zeit musste das Ruhrgebiet unvorstellbar leiden, da hier die "Waffenschmiede des Reiches" stand. Diese Aussage entsprach zwar nicht der Wahrheit, trotzdem wurde das Ruhrgebiet stark zerstört. Viele Deutsche und vor allem auch viele ausländische Zwangsarbeiter, die unter menschenunwürdigen Umständen arbeiteten, litten unter den Bombardements. Daher gab es im Ruhrgebiet ein dichtes Netz von Bunkern, um den Angriffen zu entkommen oder um die Produktionsanlagen zu schützen.

Am meisten litten aber alle hier wohnenden - wie in ganz Deutschland - unter dem braunen Terror. Nicht zu vergessen, dass hier im Ruhrgebiet auch die Steigbügelhalter des Regimes saßen. Nachdem der braune Spuk vorbei war, gab es umfangreiche Demontagen und eine vollkommen neue Ausrichtung der Schwerindustrie. Nach dem großen Zechensterben sind nun auch die Stahlbarone ausgestorben, und das Ruhrgebiet präsentiert sich als Dienstleistungs- und Forschungszentrum.

Alte Zechen wurden meist abgerissen und Industriehallen gesprengt. Nur ein kleiner Teil blieb erhalten und wird symbolträchtig vermarktet. Die Ikonen unserer Region, als Beispiel sei Zeche Zollverein und die Jahrhunderthalle genannt, werden erhalten und bespielt. Leider hatten nicht alle Relikte unserer bewegten Vergangenheit dieses Glück: Viele alte Zechen, Bunker, Industriehallen wurden geschliffen. Seit einigen Jahren gibt es aber verschiedene Gruppierungen, die sich für diese Vergangenheit interessieren. Teilweise haben sie einen persönlichen oder familiären Bezug zu dem Thema, teilweise aber auch nicht. Gemeinsam haben sie alle eins: großen Spaß und Ehrgeiz, damit diese Region nicht geschichtslos wird.

Da aber immer wieder die Bereiche fließend ineinander übergehen und das Internet Grenzen verschwimmen lässt, wird es Zeit, sich auch mal persönlich auszutauschen.


In den verschiedenen Szenen gibt es unterschiedliche Schwerpunkte, und dieses Treffen soll nicht dazu führen, den eigenen Schwerpunkt aufzugeben. Ganz im Gegenteil: Der Sinn soll in einem gemeinsamen Austausch liegen, der jedem weiterhilft. Es wird Zeit, sich mal außerhalb des anonymen Internets zu treffen.


Das gemeinsame Gespräch in einer lockeren Runde soll dazu beitragen, sich besser kennenzulernen und Vorurteile abzubauen. Letztendlich wollen wir, jeder für seinen Bereich, alle nur dasselbe: Wir wollen die Faszination der Unterwelt, bzw. der verlassen Welt, nach oben holen und dokumentieren. Unsichtbares und Vergessenes SICHTBAR MACHEN!


Unsere Industriegeschichte ist ebenso bedeutenswert wie eine alte Römersiedlung am Niederrhein, deswegen habe ich folgendes Anliegen: Kommt alle und tauscht Euch aus. In vielen anderen Regionen, wo bekanntlich "sturere" Leute wohnen als hier im Ruhrpott, gibt es Stammtische!

Wer Lust hat, kann auch gerne ein Projekt vorstellen, Schwerpunkt sollte allerdings ein zwangloser Abend in lockerer Runde sein.

Also, wir hoffen, dass wir Euch alle bald begrüßen dürfen.

 

 

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